Johannisbeerstrauch

johannisbeerstrauchDer Johannisbeerstrauch – Quelle süßer Früchte

Johannisbeeren wachsen auf feuchten, sehr humosen Boden – viel Mulchen, also Nährstoffe aus der Kompostierung zufügen, ist dem Busch bei seinem Wuchs behilflich. Er steht gerne an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Die Beere ist über den ganzen Erdball zu finden, bis in die Anden. Lediglich im restlichen Südamerika ist sie relativ selten. Die Beere hat in Europa alleine schon viele verschiedene Namen. In der Zeit um das fünfzehnte Jahrhundert herum gaben ihr Botaniker den Namen Ribes rubrum, der auf eine andere Pflanze, nämlich den Rhabarber zurückzuführen ist, einer speziellen Art, die im Libanon wuchs, deren Geschmack an die Frucht der Johannisbeere erinnerte. Der deutsche Name Johannisbeere ist darauf zurückzuführen, dass der Johannisbeerstrauch um den Johannistag herum Früchte trägt. Nach dem Bauernkalender und auch vielen entsprechenden Kalendarien alter Kulturen in Asien und Nordamerika bedeutet das Reifestadium der Früchte, dass wahrhaftig der Sommer eingekehrt sei.

Johannisbeersträucher im Ziergarten

Die Johannisbeere findet auch als Ziertrauch Verwendung. Aus den über einhundertfünfzig Arten der Stachelbeergewächse wurde vor allem die Alpenjohannisbeere gerne als Zierpflanze gesetzt. Schon in den Gärten des Mittelaters war der Strauch beliebt, weil er sehr schön in Form geschnitten werden konnte. So ist zum Beispiel ebenso die Blutjohannisbeere, sie heißt im Lateinischen Ribes sanguineum mit seinen Blüten eine wunderbare Farbenpracht. Außerdem duften die Blüten sehr fein und aromatisch. Der Blutjohannisbeerenstrauch eignet sich sehr gut als Deckstrauch oder auch für Blütenhecken. Die Beeren von Zierträuchern sind meistens recht bitter und eher nicht genießbar. Die Blutjohannisbeere kann bis zu zwei Meter hoch werden und ist eine tasächlich schöne Ergänzung für jeden Garten.

Johannisbeerstrauch – die gesundheitlichen Aspekte

Johannisbeeren enthalten ganz erstaunliche Mengen an Vitamin C, sind voller Kalium, Eisen und Spurenelementen. Eine ganz erstaunliche Fähigkeit, welche der Johannisbeere wissenschaftlich belegt zueigen ist, ist, dass sie sogenannte freie Radikale bekämpft, und damit besonders zur Vorbeugung vor Krebserkrankungen beiträgt. Vor allem ein Farbstoff der Beere, das Quercetin, ist in der Lage gegen Dickdarmkrebs zu helfen, beziehungsweise ihm vorzubeugen. Auch gegen Husten und Erkrankungen der Atemwege, vorbeugend gegen Kreislauferkrankungen hilft der Ribiserl, genauso wie bekannt ist, dass sein Saft der Beeren hervorragend bei Verdauungsstörungen von Nutzen ist. Die Johannisbeere gibt es in drei verschiedenen Farben, nämlich Schwarz (eher sehr Tiefblau), Rot und auch Weiß. Dabei sind die weißen keine weißen Johannisbeeren, sondern nur besonders gezüchtete, rote Johannisbeeren. Man kann die Früchte einfrieren oder auch trocknen, sie sind ein toller Snack, ein hochenergetischer, wohlschmeckender Vitaminspender für zwischendurch. Auch zum Müsli oder den Cornflakes passt die Johannisbeere hervorragend.