Rote Johannisbeere

rote-johannisbeereDie Rote Johannisbeere – Früchtchen zum vernaschen

Die Johannisbeere ist gerade im Sommer eine willkommene Grundlage für viele Erfrischungen. Ob man sie püriert und mit Quark und Sahne serviert, sie für einen Kuchen oder eine Torte verwendet, die Beere schmeckt erfrischend säuerlich und ist auch noch sehr gesund. Mit einer Sahnezubereitung ist es möglich, feines Eis herzustellen.

Die Rote Johannisbeere, die botanisch Ribes rubrum heißt, gehört ebenfalls zur Familie der Stachelbeergewächse. In Bayern ist sie auch unter dem Namen rote Ribiserl bekannt. Sie gehört natürlich zur Gattung der Johannisbeeren. Diese Beeren wachsen auf der ganzen Welt. Alleine in China gedeihen über fünfzig verschiedene Sorten, viele von ihnen endemisch, also nur dort wachsend. Ihre Heilwirkung ist umfassend, schon vor Tausenden von Jahren war ihre mild abführende Wirkung bekannt, auch wusste man bereits von der heilenden Wirkung für den Hals und die Atemwege.

Die Rote Johannisbeere – der Weg zum schlanken Körper

Was nun den Kaloriengehalt der Beeren angeht, kann sich der Johannisbeerstrauch mit seinen Früchtchen wahrlich sehen lassen. Gerade einmal hundert Stück der Einheit pro einhundert Gramm bei der Roten Johannisbeere, bei der schwarzen Version sind es gerade einmal fünfzig. Für eine Diät also wirklich, ohne Abstriche, hervorragend geeignet. So sind die kulinarischen Möglichkeiten, die sich mit der kleinen Frucht Johannisbeere auftun, ebenfalls ausgesprochen reichhaltig. Ganz egal ob Kuchen, Quarkspeise, Saft, ob ohne Zutaten oder als Marmelade auf ein Butterbrot, als Zugabe bei Wildgerichten, der erfrischende, sauer-herbe Geschmack der Beere wirkt nahezu exotisch. Soßen gibt er einen entsprechenden extravaganten Kick. Wer sich strikt an einen Diätplan hält, der auf der Verwendung von Johannisbeeren aufgebaut ist, kann sich sicher sein, etliche Kilos zu verlieren.

Der Eigenanbau der Johannisbeere ist nicht schwer

Am besten ist es natürlich, wenn man die Beeren selbst, im eigenen Garten oder auf dem Balkon anbauen kann. Der ideale Standort für Ribisel ist sonnig und windgeschützt. Grundsätzlich lieben die Sträucher ein kühles Klima, sind deswegen auch selten im südlichen Europa zu finden. Wird die Sonne also zu stark, benötigen die Pflanzen etwas Schatten. Der Boden, in dem die Pflanzen stehen, sollte gut mit Kompost durchsetzt sein, schwer und durchlässig. Staunässe gefällt dem Sträuchlein nicht. Gepflanzt wir der Busch im Herbst oder sogar auch im Winter, wenn der nicht zu hart ist. Beschnitten wird grundsätzlich im Frühling, man kann jedoch an einem milden frostfreien Tag auch schon gegen Ende Januar beschneiden. Das Beschneiden ist ausgesprochen wichtig für eine erfolgreiche Ernte. Dabei werden alle Triebe und Äste, die zum Inneren des Busches wachsen, unnachgiebig entfernt. Auch andere, schwache Triebe werden weggeschnitten.